Bei Kaiserwetter erlebten 26.000 Biathlon-Fans im winterlichen Hochfilzen erneut ein atemberaubendes Weltcup-Wochenende. Wenngleich der sportliche Erfolg aus rot-weiß-roter Sicht überschaubar war, sorgten die spannenden Wettkämpfe, das mediale Echo und nicht zuletzt das deutlich umfassendere Rahmenprogramm, für ein durchwegs positives Fazit.

Bereits über den Sommer hatte sich abgezeichnet, dass die Nachfrage für den Biathlon Weltcup in Hochfilzen in diesem Jahr nochmals zulegt. So pilgerten am vergangenen Wochenende mehr als 26.000 Zuschauer zu den Rennen und wurden nicht enttäuscht. Die international bunt gemischte Fangemeinde erlebte spannende Wettkämpfe, die wieder einmal bis zum letzten Schießen den Atem stocken ließen. Aus sportlicher Sicht gab es für die ÖSV-Anhänger nicht unbedingt Grund für Jubelschreie. Nach dem grandiosen Saisonstart in Östersund konnten die Ski Austria Stars in Hochfilzen nicht an ihre Leistungen anknüpfen. Zwar lag die Damen-Staffel wieder über weite Strecken auf Podestkurs, musste sich am Ende jedoch mit Platz 8 zufriedengeben. Aufzeigen konnte Anna Juppe mit einem 18 Platz im Sprint, doch dies war in den Einzelrennen auch die beste Platzierung aus rot-weiß-roter Sicht. Der Stimmung rund um die Strecke tat dies jedoch keinen Abbruch. „Das Heimrennen ist immer etwas ganz Besonderes und hat auch immer seine eigenen Gesetze. Auch wenn es die Ergebnisse nicht so widerspiegeln, können wir viel Positives mitnehmen und die Stimmung hier in Hochfilzen ist sowieso immer absolut spitze“, so Lisa Hauser, die in Östersund mit einem Sieg in der Verfolgung brillieren konnte.

Großartiges mediales Echo
Was für die Besucherzahlen galt, war auch im medialen Bereich spürbar. Das Pressezentrum war bis auf den letzten Platz besetzt. Die zahlreichen Journalisten, Fotografen und Agenturen sendeten Meldungen und Bilder vom winterlichen Hochfilzen in die ganze Welt. Fernsehstation aus den unterschiedlichsten Ländern präsentierten das Pillerseetal weit über Österreichs Grenzen hinaus. Entsprechend zufrieden zeigte sich auch der Obmann des regionalen Tourismusverbandes. „Der Weltcup in Hochfilzen ist das perfekte Opening für uns. Die Bilder vom winterlichen Pillerseetal kommen in unseren Märkten an und geben sozusagen den Startschuss für die Saison, was auch die Nachfrage bei uns ankurbelt. Zudem konnten wir heuer mit dem deutlich gewachsenen Rahmenprogramm die Gäste in der gesamten Region begeistern“, so TVB-Obmann Markus Kogler. Das Rahmenprogramm umfasste diesmal, neben der ORF-Tirol-Bühne im Fan-Village mit DJ Alex und so manchem Überraschungs-Stargast, auch die Kronehit Berg Beat Tour sowie die Live-Konzerte von Ross Antony, Petra Frey und CARO, dem Helene-Fischer-Tribute, den Jungen Zillertalern und vielen mehr in Hochfilzen sowie Fieberbrunn. Bis zu den Weltmeisterschaften 2028 sollen die Side-Events, unter der Federführung des Tourismusverbandes, noch weiterwachsen.
 

Organisatorisch perfekt
Von der Planung bis zur Abwicklung sorgten OK-Chef Franz Berger und sein eingespieltes Team auch beim diesjährigen Weltcup wieder für optimale Bedingungen. Rund 450 Helfer:innen sorgten am Wochenende für einen reibungslosen Ablauf von der Anreise bis hin zum perfekten Fanerlebnis. Mit dem Tag der Schulen, dem zahlreiche Klassen aus dem Bezirk Kitzbühel sowie den Nachbarregionen gefolgt waren, konnte auch bereits die nächste Generation für den Biathlonsport begeistert werden. Die Sportler und Medien finden im topmodernen Stadion die allerbesten Voraussetzungen und auch die Strecke präsentierte sich in einem optimalen Zustand. „Unser Ziel ist es, jedes Jahr auf´s Neue den Fans, wie den Einheimischen ein besonderes Wochenende zu bieten sowie optimale Voraussetzungen für die Athleten und Medien zu schaffen. Das ist uns auch heuer wieder gelungen und darauf dürfen wir alle sehr stolz sein“, so OK-Chef Franz Berger abschließend.

Quelle: OK Hochfilzen/Weigl

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