Land zieht erste positive Bilanz / 800.000 zusätzliche Zugkilometer / Pinzgau und Pongau rücken näher an den Zentralraum


Im Bild: Landeshauptfrau-Stellvertreter Stefan Schnöll, Foto: Land Salzburg

Seit exakt einer Woche ist der neue Öffi-Fahrplan im Fern- und Nahverkehr gültig. Für Salzburg hat der Planwechsel mehr Verbindungen für Bus und Bahn gebracht. So gibt es etwa 800.000 Kilometer zusätzlich auf der Schiene, und vor allem der Pinzgau und Pongau rücken mit dem verbesserten Angebot näher an den Zentralraum heran. Landeshauptfrau-Stellvertreter Stefan Schnöll zieht eine erste positive Bilanz.

Der Fahrplanwechsel stand dieses Jahr österreichweit ganz im Zeichen der Inbetriebnahme des ÖBB-Koralmtunnels, der den gesamten Fern- und Regionalverkehr im inneralpinen Raum neu geordnet hat. „Das Herzstück sind die insgesamt sechs neuen InterRegio-Linien – kurz IR. Diese ermöglichen einen völlig neuen Ringschluss in Österreich. Eine dieser neuen Linien, nämlich der ,IR Pinzgau‘ ersetzt seit vergangenem Sonntag die bisherigen Regionalexpresszüge. Und der ,IR Ennstal‘ bietet neue Direktverbindungen nach Graz und Innsbruck“, sagt Landeshauptfrau-Stellvertreter Stefan Schnöll.

Schnöll: „Fahrplanwechsel hat funktioniert.“

Der Fahrplanwechsel bringt für Salzburg deutliche Verbesserungen. Seien es schnellere und häufigere Verbindungen und eine deutliche Erhöhung der Kapazitäten. „Es ist nicht selbstverständlich, dass so große Änderungen reibungslos ablaufen. Umso mehr freut mich, dass es in der ersten Woche keine großen Probleme gegeben hat und die Menschen die neuen Verbindungen sehr gut annehmen. Dort, wo es vielleicht noch ein wenig hakt, werden wir nachschärfen“, betont Landeshauptfrau-Stellvertreter Stefan Schnöll und ergänzt: „Mein Ziel ist klar. Ich möchte, egal ob bei Bus oder Bahn, dass Öffis für noch mehr Menschen zur ersten Wahl werden. Inner- oder Außergebirg spielt dabei keine Rolle – entscheidend sind gute und zuverlässige Verbindungen.“

Mehr Sitzplätze im Nahverkehr

Pendlerinnen und Pendler entlang der S3 können sich seit des Fahrplanwechsels über deutlich mehr Sitzplätze freuen. In den Nahverkehrszügen zwischen Golling und Salzburg wurde die Sitzplatzkapazität durch längere Züge um 60 Prozent erhöht. Und die S3 fährt nun täglich, also auch an Sonn- und Feiertagen, im Halbstundentakt. „Die vielen positiven Rückmeldungen der Salzburgerinnen und Salzburger zeigen, dass das Angebot bestens angenommen wird“, freut sich Stefan Schnöll.

Einmal pro Stunde in den Pinzgau

Mit der neuen Verbindung des R3 fährt man stündlich von Salzburg bis Saalfelden – und das von Montag bis Sonntag. Durch die beschleunigte Führung im Zentralraum hat sich darüber hinaus die Reisezeit aus dem Pinzgau und dem Pongau in die Landeshauptstadt um 10 Minuten verkürzt. „Der Fahrplanwechsel ist ein wichtiger Schritt nach vorne in der andauernden Verbesserung der Öffis in Salzburg. Ein paar kleinere Herausforderungen gilt es noch zu lösen, aber für das Gesamtsystem ist es jedenfalls ein großer Gewinn“, so Stefan Schnöll.

Quelle: Land Salzburg

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