Hannes Lohfeyer lief im Individual-Rennen bei den Europameisterschaften der Skibergsteiger in Aserbaidschan zur Bronzemedaille bei den Herren.

Im Shahdag Resort in Aserbaidschan ging am Freitag das Individual-Rennen der Skibergsteiger über die Bühne. In einem äußerst engen Kampf um die Podestplätze sicherte der Salzburger Hannes Lohfeyer am Ende die Bronzemedaille für das rot-weiß-rote Team. Der erst 22-jährige holte damit auch den Sieg und somit Gold in der U23-Kategorie. Das Ergebnis kam für den Loferer selbst ein wenig überraschend, wenngleich er auch im Weltcup bereits in den Top-10 zu finden war.

Zu Rennbeginn war es zunächst Paul Verbnjak, der sich hinter Remi Bonnet auf dem 2. Platz festsetzte. Während der Schweizer rasch dem Feld enteilt war, lagen Verbnjak und Thomas Bussard (SUI) lange Zeit auf Podestkurs. Hannes Lohfeyer lag, ebenso wie Julian Tritscher, in Schlagdistanz zur Spitze und setzte im letzten Anstieg den entscheidenden Angriff. So musste Verbnjak zunächst den 3. Platz an Lohfeyer abgeben. Nach einem Sturz des Kärntners in der Schlussabfahrt konnte schließlich auch Tritscher die Chance nutzen und Platz 4 ins Ziel bringen. Verbnjak schloss das Individual als 5. ab. Eine starke Vorstellung lieferten auch Silvano Wolf als 8. und Nils Oberauer als 12. ab. Der Sieg ging an den Schweizer Remi Bonnet vor seinem Teamkollegen Thomas Bussard.

In der U23-Wertung war das Podest komplett in rot-weiß-roter Hand. Neben U23-Goldmedaillengewinner Hannes Lohfeyer holten Julian Tritscher und Silvano Wolf Silber und Bronze.

Am Sonntag steht bei der EM in Aserbaidschan noch das Vertical-Rennen auf dem Programm, bei dem das Ski Austria Team sowohl bei den Damen als auch den Herren auf Edelmetall hoffen darf.

Hannes Lohfeyer:
„Die Bronzemedaille bei den Herren kann ich immer noch nicht ganz glauben. Bei der U23 hatte ich schon auf ein Podest spekuliert, aber dass es auch bei den Seniors für eine Medaille reicht, ist schon unglaublich. Es war ein super Rennen und ich habe es mir ziemlich perfekt eingeteilt. Jetzt freue ich mich umso mehr auf das Vertical am Sonntag und dann auf die Long Distance WM.“

Quelle: Österreichischer Skiverband

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