Freie Fahrt Richtung Sommer
ab 25. April auf der gesamten Großglockner Hochalpenstraße

Heute, Freitag, 24.4.2026, erfolgte der Durchstich bei der Schneeräumung auf der Großglocknerhochalpenstraße an der Landesgrenze zwischen Salzburg und Kärnten. Foto: Franz Neumayr 24.4.2026

Mit dem traditionellen ‚Durchstich‘ beim Hochtor am 24. April ist ein wichtiger
Meilenstein auf dem Weg in die neue Sommersaison erreicht. Trotz
vergleichsweise geringer Schneemengen verlangten heikle Lawinensituationen
und hartnäckiges Kerneis den erfahrenen Räumtrupps aus Salzburg und Kärnten
auch heuer höchste Präzision und besonderes Können ab. Gemeinsam mit den
neuen Spitzen der ‚Glocknerstraßen-Bundesländer‘ Salzburg und Kärnten,
Landeshauptfrau Karoline Edtstadler und Landeshauptmann Daniel Fellner,
wurde dieser besondere Moment als sichtbarer Auftakt für den Sommer in den
Alpen 2026 begangen.

Heute, Freitag, 24.4.2026, erfolgte der Durchstich bei der Schneeräumung auf der Großglocknerhochalpenstraße an der Landesgrenze zwischen Salzburg und Kärnten. Traditionell wird die Arbeit von den historischen Wallack Rotationspflügen erledigt. Foto: Franz Neumayr 24.4.2026

Der erfolgreiche Durchstich ist jedes Jahr ein emotionaler Moment und ein sichtbares
Zeichen dafür, dass der Sommer in den Alpen näher rückt. Die Großglockner
Hochalpenstraße wird damit einmal mehr zu jenem besonderen Ort, an dem Naturerlebnis,
technische Leistung und die Verantwortung für den hochalpinen Lebensraum unmittelbar
spürbar werden. Ziel ist es auch in diesem Sommer wieder, zahlreichen Gästen aus aller
Welt diese einzigartige Hochgebirgslandschaft im Herzen des Nationalpark Hohe Tauern,
dem größten Schutzgebiet Mitteleuropas, näherzubringen und zu zeigen, was es in diesem
Naturraum zu schützen gilt.

Foto: Franz Neumayr 24.4.2026

Auch heuer wurden die teilweise seit 1953 im Einsatz befindlichen historischen
Schneefräsen, die Rotationspflüge System Wallack, wieder mit HVO100-Fuel – einem
nahezu klimaneutralen Bio-Treibstoff aus hydrierten Pflanzenölen und tierischen Fetten –
betrieben. Die letztjährigen Tests im Rahmen der Schneeräumung am Großglockner haben
ergeben, dass der eingesetzte HVO100-Fuel um bis zu 90% weniger CO2-Emissionen
verursacht als herkömmlicher Diesel und bei der Verbrennung annähernd rauch- und
geruchlos ist. Damit verbindet die Großglockner Hochalpenstraße einmal mehr
traditionsreiche und modernste Technik mit einem zeitgemäßen, ressourcenschonenden
Einsatz in sensibler alpiner Umgebung.

Heute, Freitag, 24.4.2026, erfolgte der Durchstich bei der Schneeräumung auf der Großglocknerhochalpenstraße an der Landesgrenze zwischen Salzburg und Kärnten. v.l. Landeshauptmann Daniel Fellner, der Leiter der Schneeräumung Sebastian Juri, Grohag Vorstand Johannes Hörl und Landeshauptfrau Karoline Edstadler Foto: Franz Neumayr 24.4.2026

Die gesamte Großglockner Hochalpenstraße – auch die Gletscherstraße zur Kaiser-FranzJosefs-Höhe sowie die Straße auf die Edelweiß-Spitze (höchster Punkt mit 2.571m) –
wird morgen am 25. April 2026 vom ersten Tag der Öffnung an befahrbar sein. Das hat
es seit zehn Jahren nicht mehr gegeben. Damit sind seit langem wieder alle wesentlichen
touristischen Highlights und Aussichtspunkte vom ersten Tag nach dem Durchstich
erreichbar. Auch erste Murmeltiere wurden bereits gesichtet – ein weiteres Zeichen dafür,
dass der alpine Sommer bevorsteht.

Heute, Freitag, 24.4.2026, erfolgte der Durchstich bei der Schneeräumung auf der Großglocknerhochalpenstraße an der Landesgrenze zwischen Salzburg und Kärnten. Im Bild: Der Leiter der Schneeräumung Sebastian Juri und Grohag Vorstand Johannes Hörl Foto: Franz Neumayr 24.4.2026

Zusammenarbeit und Partnerschaft über Ländergrenzen hinweg:
Beim diesjährigen Durchstich waren zudem die neuen politischen Spitzen der Bundesländer
Salzburg und Kärnten vertreten. Mit Landeshauptfrau Karoline Edtstadler (Salzburg)
und Landeshauptmann Daniel Fellner (Kärnten), die sich erstmals zu einem
persönlichen Kennenlernen und Arbeitsgespräch direkt an der Landesgrenze (SalzburgKärnten) am Hochtor (2.504m) trafen, erhielt dieser traditionelle Moment zusätzliche
symbolische Kraft: als verbindendes Zeichen über Ländergrenzen hinweg und als
gemeinsamer Auftakt für die Sommersaison in einer der bedeutendsten alpinen
Erlebnisregionen Österreichs. Die 48 km lange Großglockner Hochalpenstraße befindet sich
exakt zur Hälfte, also zu je 24 km, auf Salzburger und Kärntner Landesgebiet.


Johannes Hörl, Vorstand der GROHAG, betont: „Der ‚Durchstich am Großglockner‘ ist
jedes Jahr ein besonderer Moment. Er steht für den erfolgreichen Abschluss der
herausfordernden Schneeräumung im Hochgebirge, für die hohe Kompetenz unserer
Mannschaften und für die Vorfreude auf eine neue touristische Sommersaison des
Alpinen Österreich. Zugleich zeigt sich wie eng Tradition, Naturerlebnis sowie Innovation
und verantwortungsvoller Umgang mit dem hochalpinen Lebensraum miteinander
verbunden sind.“

Landeshauptfrau Karoline Edtstadler: „Die Großglockner Hochalpenstraße ist weit
mehr als eine touristische Attraktion – sie ist ein Wahrzeichen für den Wiederaufbau und
ein starkes Symbol für die Verbindung von Natur, Technik und regionaler Wertschöpfung
in unserem Land. Mit dem Durchstich bei der Schneeräumung ist diese Straße wieder
befahr- und erlebbar, was viele Besucherinnen und Besucher des Nationalparks Hohe
Tauern bereits sehnsüchtig erwarten.“

Landeshauptmann Daniel Fellner ergänzt: „Der Großglockner verbindet Salzburg und
Kärnten auf besondere Weise. Der heutige Durchstich steht für Zusammenarbeit, für
gelebte Partnerschaft und für die gemeinsame Verantwortung, diesen einzigartigen
Natur- und Erlebnisraum für kommende Generationen zu erhalten und gleichzeitig für
Gäste aus aller Welt erlebbar zu machen.“

Quelle: Großglockner Hochalpenstraße AG

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