Bei der Mountainbike-Weltmeisterschaft in Val Di Sole setzte sich die Saalbacherin wieder die Krone auf

Als letzte Fahrerin ging die Salzburgerin Valentina Höll auf die rund zweieinhalb Kilometer lange Black Snake Strecke bei den Weltmeisterschaften in Val Di Sole. Von der ersten Zwischenzeit an lag die 24-Jährige in Führung und ließ sich diese bis zum Zielstrich nicht mehr aus der Hand nehmen.

Vor der Schweizerin Lisa Baumann, die bei der französischen Equipe Commencal Schwalbe by Les Orres ihre Teamkollegin ist, gewann sie ihren fünften Titel. Bronze sicherte sich die Britin Harriet Harnden, die vor eine Woche den Weltcup in Les Gets gewann. Die beiden lagen am Freitag in der Qualifikation noch vor Höll.

“Es ist unglaublich, auch weil ich wusste, wie stark Lisa ist. Sie hat mich so gepusht, vor allem mit ihrer Quali am Freitag. Es ist aber auch cool, so jemanden zu haben, der dich ständig fordert“, schilderte die Saalbacherin, die seit 2022 nicht mehr das Regenbogentrikot abgegeben hat. Vor einer Woche feierte sie den Gesamtweltcupsieg, bei noch zwei zu fahrenden Rennen, vorzeitig. “Die Saison war jetzt schon so unglaublich cool und eigentlich ist es statistisch ja gar nicht möglich, dass du fünf Titel in Folge schaffst. Du musst ja immer 100 Prozent gewinnen“, erzählte sie weiter.

Nicht nur im Ziel in Val Di Sole war die Stimmung großartig und die junge Österreicherin wurde frenetisch bejubelt, sondern auch entlang des Kurses pushte der laute Geräuschpegel der vielen Fans vom Streckenrand die Fahrerinnen. “Es ein so cooler Sport und auch bei uns Frauen sind schon so viele Leute an der Strecke. Es ist so schön und geil, jetzt Rennen zu fahren in dieser Zeit“, freute sich Höll über den tollen Zuspruch ihrer Disziplin.

Quelle: Cycling Austria

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