1.182 Seniorinnen und Senioren haben Angebot im Vorjahr genutzt / 32. Tageszentrum wurde in Eben eröffnet, drei weitere folgen

Beste Betreuung, Pflege und sozialer Kontakt: In den 32 Salzburger Tageszentren stehen 413 Plätze für die Seniorinnen und Senioren bereit. Am Donnerstag wurde in Eben ein weiterer Standort eröffnet. Das Angebot wird heuer aber noch weiter vergrößert. Seniorinnen und Senioren sowie pflegende Angehörige profitieren direkt davon.
Gemeinsames Singen, Basteln oder Kochen, eine pflegerische Betreuung sowie unterschiedliche Beratungsleistungen: Das Angebot der 32 Tageszentren in Salzburg kann man mit einem Wort zusammenfassen: umfassend. Der Betrieb der Häuser erfolgt durch die Gemeinden und Trägerorganisationen (zum Beispiel: Caritas Salzburg, Diakoniewerk, Hilfswerk Salzburg, Österreichisches Rotes Kreuz Landesverband Salzburg, Arbeiter Samariter Bund Österreichs – Landesgruppe Salzburg). 2025 wurde das Angebot landesweit von 1.182 Personen genutzt. Sie hatten zusammen rund 51.520 Besuchstage, ein Plus von sechs Prozent gegenüber 2024. Frauen nützen das Angebot zu zwei Dritteln, ein Drittel sind Männer.

Infografik „32 Tageszentren in Salzburg“ Stand: 03.06.2026; web_infografik
Fürweger: „4,6 Millionen Euro für Betrieb von Tageszentren.“
Für Soziallandesrat Wolfgang Fürweger ist klar: „Tageszentren sind eine zentrale Schnittstelle zwischen professioneller Betreuung für Seniorinnen und Senioren und spürbarer Entlastung für pflegende Angehörige. Wer zuhause pflegt, leistet enorm viel. Umso wichtiger ist es, dass Angehörige ihre Mutter, ihren Vater, die Oma oder den Opa tageweise gut betreut wissen. Gleichzeitig ermöglichen Tageszentren soziale Kontakte, Struktur im Alltag und Betreuung nahe am Wohnort. Das Land Salzburg unterstützt dieses Angebot mit einem fixen Zuschuss von 60 Euro pro Besuchertag. Für 2026 sind dafür insgesamt 4,6 Millionen Euro vorgesehen“, so Fürweger.
2026: Drei weitere Tageszentren vor Eröffnung
Die große Stärke der Tageszentren ist ihre Regionalität. „Zumeist befinden sich die Häuser direkt im Ortszentrum. Luft nach oben gibt es noch bei der Auslastung. 2025 lag diese bei rund 75 Prozent. Umso wichtiger ist es, dass man insbesondere pflegende Angehörige vermehrt über dieses niederschwellige Angebot informiert. Parallel arbeitet die Landesregierung Schritt für Schritt am Ausbau der Zentren. Für 2026 stehen beispielsweise noch Betriebsaufnahmen in Radstadt, in einem zusätzlichen Zentrum in Eugendorf und in Salzburg-Lehen an“, informiert Landesrat Wolfgang Fürweger.
32 Tageszentren in Salzburg
Informationen zum Besuch in den Tageszentren bietet die Pflegeberatung des Landes Salzburg unter pflegeberatung@salzburg.gv.at oder +43 662 8042-3533. 2025 wurde rund 500 Mal zum regionalen Angebot beraten. Seniorinnen und Senioren, die eine Einrichtung besuchen, bezahlen einen fixen Satz (je nach Betreiber) sowie das Mittagessen und allfällige Transportkosten. Ein Überblick über alle Tageszentren in den Gemeinden:
- Flachgau (12): Bergheim, Eugendorf, Grödig, Henndorf, Hof, Neumarkt, Oberndorf, Obertrum, Schleedorf, Seekirchen, Straßwalchen und Wals-Siezenheim
- Pinzgau (7): Bramberg, Leogang, Mittersill, Piesendorf, Saalfelden, Taxenbach und Zell am See
- Pongau (5): Eben, Bischofshofen, Werfen, St. Johann und St. Veit
- Tennengau (4): Hallein (2), Kuchl und Puch
- Stadt Salzburg (3): Gnigl, Maxglan und Aigen
- Lungau (1): Mauterndorf

Infografik „Salzburgs Tageszentren auf einen Blick“ Stand: 03.06.2026; web_infografik
Quelle: Land Salzburg
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