Verdienter Sieg in Meran, starke Gegenwehr in Sisak – Frank zieht Auswärtsbilanz

Nach einem erfolgreichen Auftritt in Meran und einer intensiven Auswärtspartie in Sisak hat EK Zeller Eisbären-Co-Trainer Christoph Frank die vergangenen Tage Revue passieren lassen. Der Fokus liegt dabei nicht nur auf den Ergebnissen, sondern auch auf dem mannschaftlichen Zusammenhalt, der Entwicklung innerhalb des Teams und dem anspruchsvollen Programm rund um die Feiertage. Im Audio-Statement spricht Frank offen über Spielverläufe, Disziplin, Rhythmus und den Blick nach vorne – inklusive einer klaren Einladung an die Fans zum Heimspiel am 26. Dezember in der KE Kelit Arena.

Zum 5:3 Auswärtssieg in Meran…

Christoph Frank: „Wir haben gewusst, was uns in Meran erwartet. Es wird eine harte und enge Partie. Meran hat Qualität und sie sind immer brandgefährlich. Sie haben dann auch gleich das 1-0 geschossen. Wir haben aber den Kopf in den Sand gesteckt, haben dann gleich im ersten Drittel mit drei Toren geantwortet und somit auch den Grundstein für den Sieg im ersten Drittel schon gelegt. Es wurde ein bisschen eine zerfahrene Partie auf beiden Seiten. Aber unter dem Strich ein verdienter Sieg.

Zur 0:4 Niederlage in Sisak…

Nach dem Spiel in Meran sind wir direkt in der Nacht weiter nach Sisak gefahren. Unterwegs und vor Ort hat sich innerhalb der Mannschaft ein sehr guter Zusammenhalt entwickelt – kein klassisches Teambuilding, aber einfach viel gemeinsame Zeit. Die Mannschaft war gut drauf, wir konnten uns ordentlich erholen und haben uns dann gezielt auf das Spiel vorbereitet.

Zum Spiel selbst: Wir sind mit sehr viel Respekt, aber auch mit klaren Zielen in die Partie gestartet, weil wir wussten, dass Sisak eine extrem gefährliche Mannschaft ist. Sie sind sehr laufstark, bissig und verfügen über enorme individuelle Qualität.

Der Start war für uns schwierig. Wenn man im ersten Drittel bereits acht Strafminuten kassiert, wird es natürlich schwer. Trotz allem haben wir die Unterzahl-Situationen gut überstanden, konnten aber durch die vielen Strafzeiten nicht wirklich mit allen vier Linien in unseren Rhythmus kommen.

Sisak hat dann in den richtigen Momenten die Tore gemacht. Sie sind sehr hart gelaufen und haben taktisch kaum etwas zugelassen – das muss man ganz ehrlich anerkennen. Auf unserer Seite kann man der Mannschaft wenig vorwerfen. Die Jungs haben gepusht, gekämpft und alles versucht. Am Ende des Tages muss man fairerweise den Hut vor Sisak ziehen. Sie haben eine tadellose Heimleistung gezeigt und uns kaum Räume gegeben. Für uns ist es eines dieser Spiele, wo es einfach nicht ganz von der Hand geht – das kann passieren, gerade gegen so eine starke Mannschaft.“

Wie geht es weiter…
Wir werden am 25. Dezember am Abend wieder ins Training einsteigen. Bereits am 26. spielen wir dann schon wieder zu Hause. Das Programm wird in den kommenden Tagen definitiv nicht leichter – wir haben viele Spiele in sehr kurzer Zeit und sind nun praktisch jeden zweiten Tag im Einsatz.

Wir wissen aber genau, was wir tun müssen und woran wir arbeiten müssen. Die Jungs sind gut drauf und wir sind sehr positiv gestimmt. Die nächsten Tage und Wochen werden intensiv, bringen aber auch sehr viel Spaß, weil man viel spielt und dadurch einen richtig guten Rhythmus aufbauen kann.

Zum Abschluss möchte ich noch die Gelegenheit nutzen, allen Gönnern, Sponsoren, Mitarbeitern, ehrenamtlichen Helfern und allen, die in irgendeiner Form Teil unseres Eishockeyvereins sind, ein wunderschönes Weihnachtsfest zu wünschen. Genießt die Zeit mit Familie und Freunden, tankt Energie und Kraft.

Und dann sehen wir uns hoffentlich am 26. Dezember in der KE Kelit Arena, wenn das nächste Heimspiel auf dem Programm steht.“

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