Die ÖSV-Skibergsteiger dürfen auf einen beeindruckende Saison zurückblicken. Mit 4 Kugeln in den Weltcupwertungen, dem 5. Platz im Nationenranking und nicht weniger als 11 Podien inklusive 2 Weltcupsiegen sowie einer reichen Medaillenausbeute bei den Europameisterschaften, endet ein überaus erfolgreicher Winter.

Mit dem Finale in Villars-sur-Ollon (SUI) fand auch die Saison der Skibergsteiger ein Ende. Zeit ein erstes Fazit zu ziehen und das fällt in diesem Winter besonders erfreulich aus.
In den Einzelwertungen stechen natürlich der Weltcupsieg und zugleich der EM-Titel im Vertical von Sarah Dreier sowie der historische, da erster Weltcupsieg im Mixed Team Relay für Österreich, durch Johanna Hiemer und Paul Verbnjak hervor. Mit ihrer Konstanz über die gesamte Saison hinweg erreichten die Ski Austria Athlet:innen aber gleich 4 Disziplinen-Kugeln und das ist eine absolute Bestleistung für das noch junge Team. Die Salzburgerin hatte bereits eine Hand am Vertical-Gesamt-Sieg, wurde durch Verletzungspech am Saisonende jedoch bis auf Rang 3 zurückgereicht und holte somit noch die kleine Vertical-Kugel. Paul Verbnjak schaffte das Triple. Der Kärntner, der sich in der Vorbereitung voll auf die Olympiadisziplinen Sprint und Mixed konzentriert hatte, erreichte trotzdem in der Vertical- sowie Individual-Wertung Rang 3 bzw. 2 und belegt damit im Gesamt-Weltcup den sensationellen 2. Platz. Auch Johanna Hiemer konnte mit den ausgezeichneten Ergebnissen, insbesondere im letzten Saisondrittel den 6. Rang im Gesamt-Weltcup sowie den 7. Rang jeweils in der Sprint- und Individual-Wertung erreichen. Über ein Top-Ten Ergebnis in der Gesamtwertung dürfen sich mit konstant guten Ergebnissen auch Julian Tritscher als 6. und Rookie Silvano Wolf mit Platz 8 im Individual freuen.

EM-Medaillen, Weltcup-Podestplätze und Top-10
Neben Vertical-Europameisterin Sarah Dreier, sicherte sich Christof Hochenwarter bei der EM in Aserbaidschan die Bronzemedaille im Vertical. In der U23 holte Julian Tritscher Vertical-Gold. Hannes Lohfeyer lief im Individual-Rennen bei den Europameisterschaften zur Bronzemedaille in der Elitewertung und durfte sich damit über Gold in der U23-Kategorie freuen. Julian Tritscher und Silvano Wolf gewannen im selben Rennen Silber und Bronze in der U23. Im EM-Sprint konnte Emma Albrecht überzeugen, die in der U20 Bronze erreichte. Die Tirolerin erreichte auch im Junioren-Weltcup einige Podestplätze und präsentierte sich auch in den ersten Senior-Weltcuprennen ausgezeichnet.
Sprintspezialist Andreas Mayer schaffte auch heuer den Sprung ins Semifinale und sammelte damit Top-10 Resultate. Knapp an den Top-10 kratzt auch bereits der Salzburger Kevin Hinterberger ebenso wie der Steirer Nils Oberauer.
Mit den ausgezeichneten Saisonergebnissen erzielen die ÖSV Skibergsteiger heuer den 5. Rang im Nationen-Ranking hinter der Schweiz, Frankreich, Italien und Spanien, die nach wie vor die Benchmark im Skibergsteigen sind.
Georg Wörter, sportlicher Leiter der Sparte Skibergsteigen im ÖSV:
„Es war eine durchwegs erfolgreiche Saison, von der viele schöne Momente in Erinnerung bleiben und darauf können wir gemeinsam sehr stolz sein. Es ist eine junge Mannschaft, und wir werden in Zukunft sicher noch viele tolle Erfolge sehen. Jetzt bekommen alle Athletinnen und Athleten erst einmal die wohlverdiente Pause, bevor wir dann wieder mit voller Motivation und viel Elan in die Vorbereitung für die nächste Saison starten.“
Sarah Dreier:
„Es war eine durchwachsene Saison. Bis Mitte März lief es wirklich gut und ich hatte bereits eine Hand an der Vertical-Kugel. Dann musste ich mit Problemen bzw. Schmerzen am Fuß einen kleinen Dämpfer hinnehmen. Trotzdem darf ich mich über die Ergebnisse glücklich schätzen und bin auch mit meiner Leistung absolut zufrieden. Jetzt werde ich meine Wehwechen auskurieren und dann mit neuen Kräften in die Vorbereitung für die nächste Wintersaison starten.“
Hannes Lohfeyer:
„Die Saison hat gut begonnen und mit 2 EM-Medaillen konnte ich mir einen großen Traum erfüllen. Bei den Weltcup-Rennen ist es mir dann leider nicht mehr so ganz aufgegangen. An der Beständigkeit gilt es jetzt im Sommer zu arbeiten, damit im kommenden Winter auch die Weltcupergebnisse stimmen.“
Quelle: Ski Austria
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