Der EK Zeller Eisbären dreht ein dramatisches Finale gegen die Red Bull Hockey Juniors, um den österreichischen Titel in der Alps Hockey League. Die Mannschaft findet schwer ins Spiel, verliert aber nie den Glauben an sich, kämpft sich vor hunderten mitgereisten Fans eindrucksvoll zurück und holt sich den Pokal!

Das Finale um die österreichische Meisterschaft findet heute vor absolut würdiger Kulisse statt. Nicht nur, dass mehrere Hundert Zeller Fans mitgereist sind und regelrecht eine blau-gelbe Wand bilden, auch zahlreiche Fans der Heimmannschaft unterstützen ihr Team.
Die Salzburger starten, wie schon in Zell am See, überfallsartig in die Partie und erzielen zwei Tore zu einer komfortablen Pausenführung. Auch das zweite Drittel startet alles andere als wunschgemäß, die Salzburger bekommen schnell einen Penalty zugesprochen. Schmidt pariert und hält sein Team weiter im Spiel. Mitte des 2. Abschnittes kippt plötzlich die Partie. Kilian Rappold erzielt den Anschlusstreffer, Christian Jennes fälscht einen Schuss von Sebastian Zauner zum Ausgleich ab. Kurz vor der Drittelpause zieht Kele Steffler von der blauen Linie ab – 3:2 für die Eisbären. Die Bullen haben noch die Chance zum Ausgleich. Salzburg riskiert natürlich und opfert den Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers. Christian Jennes kann klären, der Puck ist lange unterwegs und findet schließlich den Weg ins Tor! 4:2, kurz vor Spielende, das ist die Entscheidung, die Zeller sind österreichischer Meister der Alps Hockey League! Alles weitere ist eine große Party, zusammen mit den mitgereisten Fans.
Headcoach Marcel Rodman in einem ersten Statement: „Es war ein wirklich hartes Spiel, Salzburg überrascht uns zwar nicht mehr, aber sie waren im ersten Drittel so stark. Ich bin froh, dass wir nur zwei Tore im Rückstand lagen. Im zweiten Drittel dann ganz anders, starke Minuten und als wir den Anschlusstreffer erzielt haben, haben wir wirklich vollends zu unserem Spiel gefunden. Wir hatten Leidenschaft, Willen und haben es dann bis zum Ende durchgezogen. Jeder hat gekämpft und dadurch haben wir es uns verdient!“
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