8 Spiele, 8 Siege! Die Zeller Eisbären gewinnen zum Abschluss auch das Salzburger Derby gegen die Red Bull Hockey Juniors und holen damit das Punktemaximum. Der Lauf geht weiter, auch ohne einige Stammspieler zeigen die Zeller gegen Salzburg in Bestbesetzung eine sehr beherzte Leistung und gehen mit einem weiteren Sieg in die Playoffs (erstes Heimspiel am Dienstag).

Die Eisbären treten beim Derby ohne einige Leistungsträger an. Coffman, Huard, die Steffler-Brüder, Zauner, Reiner und Uschan fehlen im Kader. Unterstützung gibt es von einigen mitgereisten Zeller Fans.
Im ersten Drittel entwickelt sich eine muntere Partie. Salzburg startet, wie so oft in dieser Saison, schwungvoll und geht nach gut drei Minuten durch Topscorer Eliseev in Führung. Wenig später bauen die Hockey Juniors den Vorsprung aus: In Unterzahl trifft Geeson mit einem Shorthander zum 2:0. Die Eisbären zeigen sich davon jedoch unbeeindruckt und kommen noch vor der ersten Pause heran. In den letzten Sekunden desselben Powerplays fasst sich Fechtig ein Herz und verkürzt mit einem Handgelenksschuss auf 1:2 – gleichzeitig der Pausenstand nach 20 Minuten.
Auch im zweiten Abschnitt geht es mit viel Tempo weiter. Zell gelingt der schnelle Ausgleich. Putnik reagiert nach einem eigenen Rebound am schnellsten und bringt die Scheibe elegant am bereits am Boden liegenden Mika Haim im Tor der Salzburger vorbei – 2:2. Wie so oft in diesem Duell bleibt die Partie intensiv, beide Teams schenken sich nichts und gehen mit viel Tempo zu Werke. Die erneute Führung für die Eisbären fällt wieder in den letzten Sekunden eines Powerplays. Lahoda zieht ab, Christian Jennes hält entscheidend den Schläger hin und lenkt die Scheibe zum 3:2 ins Tor. Die Zeller haben in der Folge sogar Chancen auf das 4:2, doch stattdessen gelingt Salzburg der Ausgleich. Nach einem scharfen Pass in die Mitte hält ein Angreifer noch den Schläger hin und stellt auf 3:3. Mit diesem Spielstand geht es auch in die zweite Drittelpause.
Im Schlussabschnitt entwickelt sich ein offener Schlagabtausch. Die Partie geht hin und her, beide Mannschaften suchen die Entscheidung. Zunächst gehen die Eisbären nach Videobeweis wieder in Führung: Tomazevic trifft zum 4:3. Salzburg antwortet jedoch im Powerplay und gleicht erneut aus. Der EKZ bleibt aber hartnäckig. Rappold sorgt schließlich mit dem Treffer zum 5:4 für die neuerliche Führung der Zeller. Die Schlussphase wird noch einmal richtig spannend. Zwei Minuten vor dem Ende muss Zell in Unterzahl verteidigen, Salzburg nimmt zusätzlich den Torhüter vom Eis und agiert mit sechs Feldspielern. Die Eisbären werfen jedoch alles hinein und verteidigen aufopferungsvoll bis zur Schlusssirene.
Am Ende steht der nächste Sieg für die Blau-Gelben. Die Zeller Eisbären beenden die Master Round damit mit dem Punktemaximum – acht Spiele, acht Siege – und gehen mit viel Selbstvertrauen in die bevorstehenden Playoffs.
Eisbärenangreifer Alexander Lahoda: „Es macht einfach Spaß zur Zeit zu spielen. Auch wenn heute einige Schlüsselspieler gefehlt haben – die die reinkommen, machen einen super Job und wir sind einfach eine Mannschaft, jeder spielt für jeden. Wir können auf den Charakter stolz sein, wenn wir ehrlich sind, ist es heute nicht um viel gegangen und dennoch wurden die Schüsse geblockt und wir haben gespielt, wie wir spielen sollen. Das hat sich durch die Zwischenrunde gezogen, wir wachsen immer besser zusammen. Perfekte Zwischenrunde – ich weiß nicht, ob das schon einmal jemand geschafft hat, wir können stolz auf uns sein und gehen jetzt mit viel Selbstvertrauen in die Playoffs. Am Dienstag freuen wir uns auf eine volle Halle und wollen in der schönsten Jahreszeit so weiter machen, wie wir in der Master Round gespielt haben.“
Bernhard Fechtig: „Jetzt sind wir froh, dass die Masterround vorbei ist. Einige Spieler hatten eine Pause, die aber gespielt haben, haben alles gegeben, obwohl es um nichts mehr gegangen ist. Die haben Charakter bewiesen. Jetzt haben wir ein gutes Gefühl für das Playoff.“
Quelle: EK Zeller Eisbären
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