27 Nachwuchsturniere, Landesmeistertitel und ein gelungenes Pro Open – Volleyboi Zell am See blickt auf eine äußerst erfolgreiche Beachvolleyballsaison zurück.

Der Beachvolleyballsommer 2026 war für den Volleyboi Zell am See erneut ein Sommer voller sportlicher Höhepunkte. Mit zahlreichen Nachwuchsturnieren, mehreren Landesmeistertiteln, erfolgreichen Auftritten bei Österreichischen Meisterschaften und der Rückkehr eines Damen-Pro-Turniers zeigte der Pinzgauer Verein einmal mehr, welchen Stellenwert die Nachwuchsarbeit mittlerweile einnimmt.

40 Nachwuchsspieler beim Trainingslager in Bibione

Den Auftakt in die Beachsaison bildete Mitte Mai das mittlerweile vierte Beachvolleyball-Trainingslager in Bibione. Insgesamt nahmen 40 Nachwuchsspielerinnen und -spieler sowie fünf Erwachsene daran teil. Bei guten Bedingungen konnten die Jugendlichen intensiv trainieren und sich optimal auf die bevorstehende Turniersaison vorbereiten. Für viele Nachwuchsspieler war das Trainingslager gleichzeitig der Start in einen Sommer mit zahlreichen Wettkämpfen.

Österreichs aktivster Nachwuchsveranstalter

Auch 2026 setzte Volleyboi Zell am See seine intensive Turnierarbeit fort. Mit insgesamt 27 Nachwuchsturnieren und einem zusätzlichen Pro-Turnier von Mai bis Ende August war der Verein mit großem Abstand der aktivste Nachwuchs-Beachvolleyballveranstalter Österreichs.

Auf dem Programm standen unter anderem eine U19-weiblich-Tour und eine U17-weiblich-Tour mit jeweils acht Turnieren, eine U17-männlich-Tour mit vier Bewerben sowie zahlreiche U15-Turniere und die Landesmeisterschaften in den Altersklassen U15, U17, U19 und U21.

Besonders erfolgreich verliefen die Touren für Lea Oberkofler und Johanna Bstieler aus Maishofen. Das Duo gewann sowohl die U19-weiblich-Tour als auch die U17-weiblich-Tour. In den Einzelwertungen holten sich Oberkofler und Bstieler ebenfalls Spitzenplätze.

In der U19-Tour ging Platz eins an Oberkofler/Bstieler vor Laura Hutegger/Linda Aigner und Chiara Oberkofler/Sophie Graf. In der Einzelwertung belegten Lea Oberkofler, Laura Hutegger und Johanna Bstieler die ersten drei Plätze.

Auch in der U17-Tour siegten Oberkofler/Bstieler vor Hutegger/Galler und Oberlerchner/Mayrhofer. Die Einzelwertung gewann Johanna Bstieler vor Lea Oberkofler und Laura Hutegger.

Zahlreiche Landesmeistertitel für den Pinzgau

Die vom Volleyboi Zell am See organisierten Landesmeisterschaften wurden – mit Ausnahme der U21-Meisterschaft in Lamprechtshausen – allesamt in Zell am See und Saalfelden ausgetragen. Auch sportlich konnten die Pinzgauer Teams dabei kräftig aufzeigen.

Bei der U15 männlich sicherte sich Samuel Fuchs aus Maishofen mit seinem Partner den Landesmeistertitel. Die weiteren Pinzgauer Teams belegten die Plätze vier sowie zweimal Platz fünf.

Bei den U15-Mädchen jubelten Dana Braunecker aus Kaprun und Joleen Scherer aus Zell am See über den Landesmeistertitel. Denise Dürlinger aus Piesendorf und Emma Hau aus Zell am See wurden Vizelandesmeisterinnen.

In der U17 weiblich ging der Titel ebenfalls an Lea Oberkofler und Johanna Bstieler aus Maishofen. Die weiteren Pinzgauer Teams erreichten die Plätze fünf, fünf, sieben und neun. Bei den Burschen gab es einen vierten Platz sowie zweimal Rang fünf.

Auch in der U19 weiblich konnten Oberkofler/Bstieler den Landesmeistertitel gewinnen. Die weiteren Pinzgauer Teams belegten die Plätze fünf, sieben und neun. Bei den U19-Burschen gab es einen fünften sowie zwei siebente Plätze.

In der U21 weiblich holten Oberkofler/Bstieler mit Rang drei ebenfalls eine Medaille, ein weiteres Pinzgauer Team belegte Platz sieben.

Erfahrungen bei Österreichischen Meisterschaften

Die starken Leistungen setzten sich auch bei den Österreichischen Meisterschaften fort. Bei der U15 ÖMS in Innsbruck erreichte Samuel Fuchs mit seinem Partner Platz 13. Bei der U17 ÖMS weiblich, ebenfalls in Innsbruck, kamen Lea Oberkofler und Johanna Bstieler auf den hervorragenden fünften Platz.

Bei der U19 ÖMS in Fürstenfeld belegte das Maishofner Duo Rang neun.

Erfolgreiche Rückkehr des PRO OPEN

Ein besonderes Highlight war Anfang Juli die Rückkehr des PRO OPEN für Damen. Nach vier Jahren Pause veranstaltete Volleyboi Zell am See wieder ein Turnier auf hohem sportlichem Niveau.

Das Comeback wurde zu einem großen Erfolg. Perfektes Wetter, hervorragende Rahmenbedingungen und hochklassiger Sport sorgten für beste Stimmung. Besonders wertvoll war das Turnier auch für die eigenen Nachwuchshoffnungen, die dabei die Möglichkeit bekamen, wertvolle Spielerfahrungen auf hohem Niveau zu sammeln.

Die Rückmeldungen der teilnehmenden Spielerinnen waren durchwegs äußerst positiv – für den Verein eine schöne Bestätigung der erfolgreichen Organisation.

Beachvolleyball für den Nachwuchs geht weiter

Zum Abschluss der Sommersaison stand Ende August noch das Ferien-Beachvolleyballcamp auf dem Programm. Dabei wollte Volleyboi Zell am See wieder Kindern und Jugendlichen im Alter von neun bis 14 Jahren einen unkomplizierten Einstieg in den Beachvolleyball ermöglichen.

Der Sommer 2026 zeigt damit einmal mehr: Mit intensiver Nachwuchsarbeit, zahlreichen Turnieren und hochkarätigen Veranstaltungen hat sich der Volleyboi Zell am See zu einer festen Größe in der österreichischen Beachvolleyballszene entwickelt. Besonders erfreulich ist dabei, dass die sportlichen Erfolge eng mit der Nachwuchsarbeit verbunden sind und immer mehr junge Pinzgauer Spielerinnen und Spieler den Sprung auf die großen Beachvolleyball-Bühnen schaffen.

Quelle: Volleyboi Zell am See

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