Nach dem hochklassigen Finale der Zeller Eisbären gegen Salzburg und dem Titelgewinn geht es bereits am  Dienstag in der Master Round weiter. Der Triumph wurde entsprechend gefeiert, jetzt geht  es auch in der Liga in die heiße Phase, nur noch sechs Spiele sind es bis zu den Playoffs.  Morgen gastieren die Eisbären beim kroatischen Spitzenteam Sisak.

Was war das für ein großartiges Finale um den österreichischen Titel in der Alps Hockey  League? Das Salzburger Derby war Werbung für den Sport! Großartiges Eishockey,  Begeisterung bei den Fans und eine Dramaturgie, die selbst die besten Krimi-Autoren  nicht besser hätten schreiben können. Die Red Bull Hockey Juniors waren ein harter  Gegner, die Eisbären zeigten aber unbändigen Willen und Teamgeist und holten sich so  den Cup. 

Samstagnacht wurde entsprechend gefeiert, und auch am Sonntag sonnte man sich  noch im Ruhm, bereits am heutigen Montag richtet sich der Fokus aber wieder nach  vorne. Ein Titel wurde eingefahren, aber die Saison geht weiter, und der zweite, noch  größere Titel steht noch aus. Die Zeller sind mit zwei Siegen gegen Sterzing und Asiago  perfekt in die Master Round gestartet und damit Tabellenführer. Darauf kann man sich  aber natürlich nicht ausruhen, ab jetzt ist jedes Match ein echtes Spitzenspiel, morgen  geht es gegen Sisak, und Kenner der Liga wissen, welch starker Gegner da wartet. 

Der kroatische Meister beendete den Grunddurchgang auf Platz 3, nur einen Punkt hinter  dem EKZ. In der Master Round fegten sie in ihrem ersten Spiel Salzburg einfach mal so mit  4:0 vom Eis. Die bisherigen Duelle mit den Eisbären unterstreichen die Qualität von Sisak.  Konnten die Eisbären das erste Duell noch knapp mit 4:3 nach Overtime (nach 0:3  Rückstand) für sich entscheiden, gab es danach zwei Niederlagen – daheim 1:3 und  auswärts 0:4. Im Stadion ist immer was los, dazu kommt die lange Anreise. War das Finale  gegen Salzburg schon schwer, wird die Aufgabe morgen keinen Deut leichter. Sisak hat die  beste Defensive der Liga, gute Special Teams und ist physisch ein sehr starkes Team. Wie  auch beim EKZ gibt es nicht die zwei, drei absoluten Topscorer, die die offensive Last ganz  allein tragen. Die Mannschaft ist breit aufgestellt, und viele Spieler sind für Tore gut.

Im Tor steht mit Rosandic einer der stärksten Keeper der Liga, an der Bande coacht Josh  Siembida seine zweite Saison bei Sisak. 

Für die Eisbären wären Punkte morgen sehr wichtig. Man würde nicht nur die gute Form  konservieren, man wäre auch weiter Tabellenführer in der Master Round. Hier gilt es  selbstverständlich, die bestmögliche Platzierung zu erreichen, um Heimrecht in den  Playoffs zu haben und um sich den Gegner aussuchen zu können. 

Geschäftsführer Patrick Schwarz: „Jeder Titel, um den man mitspielen darf, ist ein  echtes Privileg. Ich bin noch immer tief beeindruckt, wie viele hundert Zeller nach  Salzburg gepilgert sind und wie viel Glück und Stolz danach in ihren Gesichtern zu sehen  war. Sportlich wie organisatorisch haben die Red-Bull-Verantwortlichen und wir alles gegeben,  um diesem Ereignis den bestmöglichen Rahmen zu geben – und gemeinsam großartige Werbung für unser starkes Produkt gemacht. Die Spiele waren eisläuferisch und physisch  auf einem enorm hohen Niveau. Am meisten berührt mich persönlich, unsere Community so glücklich zu sehen. Insgesamt ist es bereits der dritte Titel seit unserer Rückkehr in die AHL im Jahr 2021, den  wir gewinnen konnten. Doch ab heute gehört dieser Samstag der erfolgreichen Geschichte des EKZ an – unser  voller Fokus liegt auf dem Spiel morgen in Sisak.“ 

Torjäger Philip Putnik: „Wir haben den österreichischen Titel gewonnen, das ist natürlich  ein tolles Gefühl. Jetzt muss unser ganzer Fokus aber auf das nächste Spiel gegen Sisak  gehen. Sie sind ein gutes, physisches Team, aber wir wollen das Momentum  aufrechterhalten und den nächsten Sieg einfahren.“

Quelle: EK Zeller Eisbären

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