Mit einer starken Leistung im entscheidenden Viertelfinalspiel setzen sich die EK Zeller Eisbären klar mit 7:1 gegen die Broncos Sterzing durch

Beide Teams gehen mit leichten personellen Veränderungen in die Partie, bei den  Eisbären kehren unter anderem Widen und auch der frischgebackene Vater Lahoda ins  Lineup zurück, auch bei den Gästen gibt es ein volleres Lineup als zuletzt. Noch bevor  sich klare Torchancen entwickeln, wird es erstmals hitzig: Nach einem harten und späten  Check von Kerschbaumer gegen Widhalm kommt es zu einer Auseinandersetzung, Kele  Steffler stellt den Übeltäter zur Rede. Beide müssen für zwei Minuten auf die Strafbank,  der ursprüngliche Check bleibt ungeahndet. 

In der Anfangsphase tasten sich beide Teams noch ab, ehe die Eisbären zunehmend das  Kommando übernehmen. Nick Huard trifft zunächst nur die Stange, wenig später sorgt  Szypula mit einem starken Solo für Gefahr. Mit Fortdauer des Drittels werden die Zeller  immer dominanter und belohnen sich schließlich kurz vor der Pause: Nach einem  Scheibengewinn im eigenen Drittel geht es blitzschnell nach vorne, Widen schickt  Tomazevic am rechten Flügel auf die Reise, dessen Hereingabe fälscht Christian Jennes  zur 1:0-Führung ab. 

Das zweite Drittel beginnt turbulent, mit viel Tempo und Chancen auf beiden Seiten. Die  Broncos sind nun aktiver und kommen zu gefährlichen Aktionen vor dem Tor, doch  Alexander Schmidt zeigt sich abermals als sicherer Rückhalt. Auch die Eisbären bleiben  brandgefährlich – Widen und Tomazevic scheitern in einer Doppelchance an Groh,  Szypula verzieht nur knapp. Mit zunehmender Spielzeit übernehmen die Hausherren aber  wieder klar die Kontrolle. Paul Schmid steht nach einem Abpraller goldrichtig und erhöht  auf 2:0. Die Eisbären agieren nun sehr abgeklärt, spielen schnell, präzise und mit hoher  Intensität. In der 36. Minute folgt die Vorentscheidung: Nach mehreren Versuchen landet 

die Scheibe schließlich bei Szypula, der zum 3:0 trifft. Kurz vor der Pause überstehen die  Zeller noch ein Powerplay der Gäste, auch dank einer starken Parade von Schmidt. Nach  der Sirene entlädt sich der Frust der Broncos: Zandegiacomo reagiert auf eine kleine  Provokation von Szypula mit einem Crosscheck und wird vorzeitig unter die Dusche  geschickt. 

4 gegen 4 Hockey zu Beginn des Schlussdrittels, die Gäste verkürzen zwar nach einem  Konter auf 1:3, doch die Antwort der Eisbären folgt prompt – und wie. In Überzahl trifft  zunächst Szypula zum 4:1, nur 28 Sekunden später stellt Tomazevic mit dem 5:1 endgültig  die Weichen auf Sieg. Die Eisbären sind nun nicht mehr zu stoppen, die Gegenwehr der  Gäste bröckelt – weiteren Topchancen folgen, u.a. durch Lahoda und Putnik. Szypula  schnürt schließlich seinen Hattrick, Jennes legt noch seinen zweiten Treffer nach und  sorgt für den 7:1-Endstand. Auch defensiv bleiben die Zeller konzentriert, während sich  Schmidt noch einige Male auszeichnen kann. 

Am Ende steht ein überzeugender und verdienter 7:1 Sieg, der den Einzug ins Halbfinale  perfekt macht. Die Eisbären zeigen über weite Strecken eine blitzsaubere Leistung und  lassen den Broncos kaum mehr Möglichkeiten. 

Fazit: Der EK Zeller Eisbären nutzt seinen ersten Matchpuck und gewinnt Spiel 5 gegen die  Wipptal Broncos deutlich mit 7:1. Die Gäste leisten lange erbitterte Gegenwehr, doch die  Zeller zeigen eine äußerst abgeklärte Leistung, spielen nahezu fehlerfrei und präsentieren sich offensiv in Torlaune. Mit einem Gesamtscore von 4:1 steigen die Eisbären damit ins  Halbfinale auf, der dortige Gegner hängt noch vom Ausgang der anderen Serien ab.

Dreifachtorschütze Ethan Szypula: „Wir sind heute aufs Eis gekommen und waren gleich fokussiert, sind gut eisgelaufen und sind bei unserem Gameplan geblieben. Jeder  hat sich gut eingefügt, und wir haben es eindrucksvoll gewonnen. Es war einfach eine tolle  Teamleistung. Zur Serie insgesamt – es war eine harte Serie, sie sind ein hart arbeitendes Team – das  haben wir erwartet. Sie geben nie auf, lassen nie nach, auch heute beim 3:1, da kann noch  alles passieren. Respekt an Sterzing, sie sind ein gutes Team. Aber wir haben heute  einfach genau richtig gespielt, hart gearbeitet, clever gearbeitet, ich bin stolz auf unsere  Mannschaft. Ich hoffe wir können so weitermachen.“

Kele Steffler: „Ich bin voll stolz auf unser Mannschaft, wir haben die ganze Serie gekämpft, wir haben gewusst, dass es nicht leicht sein wird gegen Sterzing, sie haben eine super Serie A gegen uns gehabt, wirklich physisch und das hat es richtig schwer gemacht für uns, aber wir wissen, das sind Playoffs und nur so kann man nur durch. Und ja, freue mich schon auf die nächste Serie. Ja, Eishockey ist lustig.“

Quelle: EK Zeller Eisbären

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