Sonderausstellung im Bergbau- und Gotikmuseum eröffnet / Mittelalterliche Kunst-Highlights zu sehen

Salzburg zählte im Spätmittelalter zu einem der vier reichsten Fürstentümer Europas. Wie dieser Aufstieg begann, bezeugen Kunstobjekte aus der Romanik und frühen Gotik, die in einer Sonderausstellung im Bergbau- und Gotikmuseum in Leogang zu sehen sind. Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf nahm gestern die Eröffnung vor.
Ausgehend von einem seltenen Limogeskreuz um 1250 gibt die Ausstellung einen Einblick in die mittelalterliche Kunstepoche. Skulpturen sowie liturgische Geräte machen die religiösen, künstlerischen und gesellschaftlichen Kräfte sichtbar, die zur Entstehung des Erzstifts Salzburg beitrugen und seine kulturelle Prägung nachhaltig bestimmten.

„Vorausschauende Politik bescherte dem aufstrebenden Salzburg im Mittelalter Frieden und Wohlstand. Die Kunst dieser Zeit verdeutlicht, was dadurch entstehen konnte und erlaubt einen Blick in die Geschichte. Das macht Ausstellungen wie diese besonders sehenswert“, betonte Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf bei der Eröffnung.
Schaffenskraft aus Salzburgs früher Machtperiode
Anhand von Exponaten aus privaten Sammlungen, des Stifts Nonnberg, der Erzabtei St. Peter, dem Museum für angewandte Kunst Wien und der Hofburg Brixen kommen bei der neun Dauerausstellung im Bergbau- und Gotikmuseum das diplomatische Geschick, das hervorragende Netzwerk und die gewaltige Schaffenskraft der ersten Bischöfe, Äbte und Äbtissinnen von Salzburg zum Ausdruck. Sie ist in dieser Form noch bis Oktober in Leogang zu sehen.
Quelle: Land Salzburg
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