Mehr als 16 Millionen Nächtigungen von November bis April / 36 Prozent der Gäste kommen aus Deutschland / Februar als stärkster Monat

Trotz internationaler Krisen brummt die Salzburger Tourismuswirtschaft. Erstmals wurde die Schallmauer von 16 Millionen Nächtigungen durchbrochen. Exakt 16.052.694 Übernachtungen, so die vorläufigen Zahlen, wurden von der Landesstatistik zwischen 1. November 2025 und 30. April 2026 gezählt. Im Vergleich zur Vorsaison bedeutet das ein Plus von 3,1 Prozent. Der stärkste Monat der abgelaufenen Wintersaison war mit rund 4,5 Millionen Nächtigungen der Februar und hier vor allem die drei Wochen der Semesterferien.

Infografik „April 2026: Mehr als 1,1 Millionen Nächtigungen“ Stand: 21.05.2026; web_infografik
Schnöll: „Tourismus bringt Wertschöpfung ins Land.“
Für Landeshauptfrau-Stellvertreter Stefan Schnöll sind die Nächtigungszahlen der Wintersaison 2025/26 mehr als nur eine gute Nachricht. „Der Tourismus in Salzburg bleibt ein zentraler Wirtschaftsmotor und ein wichtiges Konjunkturstandbein. Die vielen familiär geführten Betriebe tragen durch ihre Investitionen und ihr Engagement maßgeblich zum wirtschaftlichen Erfolg des Landes bei und sichern gleichzeitig Arbeitsplätze in den Regionen. Unser Bundesland überzeugt die Gäste nicht nur mit einer großen Angebotsvielfalt und ehrlicher Gastfreundschaft. Und mit dem Guest Mobility Ticket setzen wir einen Meilenstein für nachhaltigen Tourismus in Salzburg. Dieses Alleinstellungsmerkmal im europäischen Markt wird von den Gästen sehr gut angenommen, wie die Zahlen beweisen“, so Schnöll.

Infografik „Salzburgs Wintersaison 2025/26“ Stand: 21.05.2026; web_infografik
Bauernberger: „Sichere und attraktive Urlaubsdestination.“
„Die Wintersaison 2025/26 bestätigt mit mehr als 16 Millionen Nächtigungen die internationale Wettbewerbsfähigkeit unserer Tourismusdestination. Besonders erfreulich ist die starke Nachfrage in den Hauptwintermonaten. Das doch deutliche Minus im April ist differenziert zu betrachten: Einerseits fiel der Osterreiseverkehr heuer aufgrund des frühen Ostertermins teilweise bereits in den März, andererseits sind die geopolitischen Unsicherheiten – seit Anfang März im Tourismus deutlich spürbar. Die dadurch bedingten internationalen Flugausfälle führen auch bei uns zu einem Rückgang bei den Gästen, die per Flugzeug anreisen. Vor dem Hintergrund dieser globalen Krisen ist es umso wichtiger, dass sich das SalzburgerLand mit der hohen Qualität in den Betrieben und nachhaltigen Angeboten weiterhin als verlässliche, sichere und attraktive Urlaubsdestination im Herzen Europas behauptet“, so Leo Bauernberger.
„Innergebirg“ bleibt Gästemagnet
Christine Nagl von der Landesstatistik analysiert jedes Monat die von den Gemeinden einlaufenden Nächtigungszahlen. „In der abgelaufenen Wintersaison 2025/26 haben bis auf den Lungau, hier betrug das Minus lediglich 0,8 Prozent, alle Bezirke eine prozentuale Steigerung im Vergleich zur Vorsaison verzeichnet. In der Stadt Salzburg gab es ein Plus von 6,5 Prozent, im Flachgau von 5,2 Prozent, im Tennengau von 3,6 Prozent, im Pongau von 3,2 Prozent und im Pinzgau von 2,6 Prozent. Das größte prozentuale Plus verzeichnete die Region Tennengauer Salzachtal mit 7,4 Prozent“, so Nagl. Die Nächtigungen der Wintersaison 2025/26 im Bezirksüberblick:
- Pinzgau: 6.826.443
- Pongau: 5.742.898
- Stadt Salzburg: 1.325.788
- Lungau: 1.059.677
- Flachgau: 631.480
- Tennengau: 466.408
Deutsche Gäste fühlen sich in Salzburg wohl
Die wichtigste Gästegruppe für den heimischen Tourismus waren in der abgelaufenen Wintersaison Deutsche. 36,3 Prozent – also mehr als jeder dritte Gast – kommt aus dem Nachbarland. Platz zwei im Länderranking geht an Österreich (21,3 Prozent), Platz drei an die Niederlande (13,1 Prozent). Auf Bezirksebene sieht die Herkunft der Gäste etwas anders. „In der Stadt Salzburg, Flachgau und im Tennengau haben die Österreicherinnen und Österreicher jeweils die Nase vorne und auf Platz zwei folgen Gäste aus Deutschland. Im Lungau und Pongau ist es genau umgekehrt. Der Pinzgau schert hier etwas aus. Hier liegen die Deutschen auf Platz eins, gefolgt von Gästen aus den Niederlanden“, informiert Christine Nagl.
April mit mehr als 1,1 Millionen Nächtigungen
Die Nächtigungszahlen des Aprils runden die Wintersaison traditionell ab. Im vergangenen Monat übernachteten rund 1,11 Millionen Gäste in den sechs Bezirken. Auch aufgrund des frühen Ostertermins – vier Tage der Karwoche 2026 waren im März – wurden im April um rund elf Prozent weniger Nächtigungen gezählt als im Vorjahr. Die Bezirkszahlen im Überblick:
- Pinzgau: 353.166 Nächtigungen
- Pongau: 315.827 Nächtigungen
- Stadt Salzburg: 230.364 Nächtigungen
- Flachgau: 120.798 Nächtigungen
- Tennengau: 50.023 Nächtigungen
- Lungau: 47.614 Nächtigungen
Ausblick auf Sommersaison: Salzburg punktet als Ganzjahresdestination
„Radfahren, Wandern, die Salzburger Seenregion, das reichhaltige Kulturangebot oder einfach nur Entspannen: Genau dafür bietet unser Land die besten Voraussetzungen. Zudem punkten wir auch im kommenden Sommer wieder mit zahlreichen sportlichen Highlights, wie zum Beispiel dem UEFA-Supercup oder dem UCI Mountain Bike Weltcup. Salzburg hat sich als Ganzjahresdestination durchgesetzt. Das entspricht auch der klaren strategischen Richtung, die wir verfolgen: Wir wollen den Tourismus so weiterentwickeln, dass er wirtschaftlich stark bleibt und gleichzeitig resilient gegenüber neuen Herausforderungen ist. Die Stärkung der Sommersaison ist für mehr Stabilität in den Betrieben, sichere Arbeitsplätze und eine langfristig attraktive Standortentwicklung besonders wichtig“, unterstreicht Landeshauptfrau-Stellvertreter Schnöll abschließend.
Quelle: Land Salzburg
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