Mitte März ging die bereits 39. Auflage des traditionellen Wildsaurennens über die Bühne. Die Tagessiege sicherten sich die erst 12-jährige Christina Lohfeyer sowie der mehrfache Figlstaatsmeister Reinhard Hohenwarter. Insgesamt 83 Teilnehmer:innen sorgten erneut für ein Rekordstarterfeld.

Am 14. März stand mit dem Wildsaurennen einer der Klassiker im Firngleiter-Rennkalender im Saalachtal auf dem Programm. Die Strecke führte mit den maximal 66cm-langen Skiern vom Grubhörndl über knapp 6000 Meter und mehr als 1000 Höhenmeter bis zur Talstation in Lofer. Zahlreiche Zuschauer entlang der Strecke und im Zielgelände feuerten die 83 Starter:innen im Alter von 8 bis 60 Jahren an und sorgten für eine beeindruckende Kulisse.

Der selektive Startbereich sowie die enorme Länge der Strecke auf der aufgeweichten Piste – gefahren am Ende des Betriebstages der Almenwelt Lofer – verlangten den Athlet:innen alles ab und machten das Rennen zu einem spektakulären Event.

Bei den Damen gab es heuer eine Wachablöse: Erstmals seit 2018 heißt die Siegerin nicht Anna Wimmer. Die erst 12-jährige Christina Lohfeyer aus Lofer setzte sich in einer Laufzeit von etwas mehr als sieben Minuten mit einem Vorsprung von neun Sekunden gegen die Seriensiegerin durch und feierte ihren ersten Tagessieg beim Wildsaurennen. Rang drei ging an ihre Schwester Katharina Lohfeyer, ebenfalls aus Lofer, mit einem Rückstand von gut 21 Sekunden.

Auch bei den Herren wurde der Titelverteidiger entthront. Reinhard Hohenwarter aus Strobl kürte sich mit einer Siegerzeit von 5:34 Minuten bereits zum sechsten Mal zum Wildsausinger. Seinen letzten Triumph hatte er im Jahr 2018 gefeiert. Der Sieger der vergangenen beiden Jahre, Roland Leitinger aus St. Martin bei Lofer, musste sich diesmal mit Rang zwei begnügen und lag 13 Sekunden zurück. Platz drei belegte Lorenz Wimmer aus Lofer.

Die traditionelle, holzgeschnitzte Wandertrophäe sowie das rote Titelverteidiger-Trikot gehen damit für ein Jahr an Christina Lohfeyer und Reinhard Hohenwarter. Bei der 40. Jubiläumsauflage im März 2027 gilt es für die beiden, ihre Titel zu verteidigen.

Die Klassensiege gingen neben Lohfeyer (Frischlinge weiblich) und Hohenwarter (Keiler) an Alexander Dürnberger (Frischlinge männlich/St. Martin) sowie Lukas Hochleitner (Überläufer/Lofer), Anna Wimmer (Bache) und Martin Wimmer (Basse/Lofer).

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