2025 wurden 1,16 Millionen Festmeter Holz geerntet / Schadholzanteil im Vorjahr nur bei 38 Prozent / Ernte erfolgt meist bodenschonend

Foto: Land Salzburg/Melanie Hutter

Die Menge des in Salzburg geernteten Holzes blieb auch im Vorjahr mit 1,16 Millionen Erntefestmetern stabil. Einen deutlichen Rückgang gab es beim Anteil an Schadholz beispielsweise durch Windwurf oder Borkenkäfer, der auf 38,4 Prozent gesunken ist. 2024 lag dieser noch bei 66,8 Prozent.

Die im Jahr 2025 geerntete Menge an Holz entspricht in etwa einem Güterzug, der von Salzburg bis nach Wien reicht. Das ist auch ungefähr der zehnjährige Durchschnitt der Holzernte im Bundesland. Bei den ungeplanten Holzernten durch Wind, Schneedruck und Borkenkäfer ist der Anteil im Vergleich zu 2024 von 66,8 auf 38,4 Prozent gesunken.

Aigner: „Nachhaltig und klimaschonend.“

Sowohl die Ernte als auch die Nutzung des Holzes in Salzburg erfolgen größtenteils sehr nachhaltig. „Drei Viertel des heimischen Holzes werden stofflich genutzt und das im Holz gespeicherte CO2 bleibt gespeichert. Rund ein Viertel wird energetisch verwertet. Gemeinsam mit der bodenschonenden Holzbringung, die im Bundesland deutlich überwiegt, ist dieser Wirtschaftszweig sehr klimaschonend. Ein gutes Zeugnis für das Holzland Salzburg“, so Landesrat Maximilian Aigner.

Vom Wald ins Sägewerk

Der größte Teil des Holzes findet den Weg vom Wald in die Sägewerke (57 Prozent). Die Verwendung als Industrieholz für die Papier-, Zellstoff- und Plattenindustrie liegt bei 19, die Verwertung als Brennholz und Hackgut liegt mit 24 Prozent ein wenig höher.

Schonend aus dem Wald

Der Weg des Holzes aus den Salzburger Wäldern erfolgt sehr schonend. Mit Traktorseilwinden, Seilgeräten und sogenannten Sortimentschleppern wird geerntet, am häufigsten (38 Prozent) kommen Seilgeräte und damit die bodenschonendste Variante zum Einsatz. Mit großen Erntemaschinen wie dem Harvester wurden lediglich vier Prozent des Holzes genutzt.

Kaum Kahlschläge

Nur fünf Prozent des geernteten Holzes im Jahr 2025 stammen aus Kahlschlagflächen. Drei Viertel dieser Flächen sind allerdings maximal einen halben Hektar, also 5.000 Quadratmeter groß. 95 Prozent der Ernten sind Einzelstammentnahmen. Das mögliche Potenzial für die Holzernte in Salzburg liegt übrigens bei 1,7 Millionen Festmeter und damit mehr als 500.000 Festmeter über der tatsächlich geernteten Menge.

Quelle: Land Salzburg

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