Charaktertest bestanden: Zeller Eisbären siegen auswärts in Meran mit 3:5

Im vorletzten Spiel vor Weihnachten mussten die Zeller Eisbären nochmals eine lange
Strecke auf sich nehmen. Der HC Meran bat die Eisbären zum direkten Kräftemessen in
die Meranarena!
Zwar erwischten die Eisbären einen guten Start, die entgültige Entscheidung über den Sieg, fiel aber erst im letzten Spielabschnitt.
Zwar war neben Christian Jennes, Bernhard Fechtig auch Max Egger wieder im Bus mit
dabei, dennoch musste Zell-Coach Marcel Rodman auf Nico Uschan, Ethan Szypula und
Tyler Cuma verzichten. Außerdem fehlte heute auch Sebastian Zauner der nach seinem
zweiten Fight gesperrt ist.
Trotz der Ausfälle starteten die Eisbären ambitioniert in das erste Drittel an diesem
Abend. Die Hausherren glänzten aber zu Beginn mit einer besseren Chancenauswertung
und durften schon in der fünften Minute Anschreiben. Filip Cruseman drehte das erste
Mal in dieser Saison jubelnd ab. Die Pinzgauer kämpften aber weiter und so fiel in der 11.
Spielminute der TreWer zum Ausgleich durch Paul Schmid. Sieben Spielminuten später
kümmerte sich der Kapitän Max Wilfan dann selbst um den FührungstreWer. 55 Sekunden
vor dem Ende baute Max Stiegler zum 1:3 aus.
Im mittleren Spielabschnitt ließen die Tore etwas auf sich warten, dennoch sahen die
Fans in der Eisarena Meran eine spannende Partie auf einem sehr hohen, sportlichen
Niveau. Bis die Scheibe dann aber in die Maschen flog, dauerte es bis zur 38. Spielminute.
Alexander Lahoda erhöhte zum 1:4, bevor die Hausherren durch Samuel Claesson kurz
vor dem Ende auf 2:4 verkürzten.
Im letzten Spielabschnitt wurde es dann nochmals eng. Im Powerplay nutzten die
Meraner einen Fehler der Eisbären und konnten so durch Daniel Gellon auf 3:4 aufholen.
Doch für einen neuerlichen Ausgleich reichte es nicht aus. Stattdessen waren es zum
fünften Mal an diesem Abend die Eisbären in Form von Alexander Rupnik, die den
Endstand von 3:5 fixierten.
Paul Schmid: „Grundsätzlich ist es immer positiv, wenn man auswärts drei Punkte mitnimmt. Allerdings war es nicht unser bestes Spiel. Wir müssen daran arbeiten, über die gesamten 60 Minuten konstanter aufzutreten und unser eigenes Niveau konsequent durchzuziehen, anstatt uns dem Spiel des Gegners anzupassen. Es war sicher nicht unsere beste Leistung, aber unterm Strich zählen die drei Punkte – und die haben wir auswärts geholt. Das passt.“
Alexander Rupnik: „Wichtig ist, dass wir heute die drei Punkte mitgenommen haben. Wir sind zu Beginn nicht optimal ins Spiel gestartet und es ist nicht alles so gelaufen, wie wir uns das vorstellen. Ich glaube, wir können deutlich besser spielen als heute. Umso wichtiger ist es, dass wir trotzdem die drei Punkte geholt haben. Jetzt nehmen wir die positiven Dinge mit, bauen darauf auf und wollen im nächsten Spiel in Sisak eine bessere Leistung zeigen.“
Quelle: EK Zeller Eisbären (Fotos: Radlwimmer)