USK Piesendorf legt nach 1:2-Niederlage in dem Relegationsspiel Berufung ein – TSU Bramberg zieht Saisonbilanz

TSU Bramberg – UFC Siezenheim 3:6 (2:1)
Tore Bramberg: Bilovsky (9.), ET (42.), Yildirim (54./Elfer)

Martin Innerhofer: „Mit dem 7. Platz können wir gut leben.
Nach dem sportlich gesehen sehr starken Herbst, haben wir im Winter bewusst einige Veränderungen vorgenommen, die im Nachhinein gesehen, absolut richtig waren.
Unser neuer Trainer hatte es im Frühjahr schwer erfolgreich arbeiten zu können, da es immer wieder Nebengeräusche gab, welche auch immer wieder für Unruhe gesorgt haben.
In Anbetracht dessen war das Frühjahr ebenfalls akzeptabel.
Jetzt genießen wir alle die kurze aber wohlverdiente Pause. Danach werden wir voller Euphorie in die neue Saison starten.“
Entscheidungsspiel um den Aufstieg in die 1. Landesliga
USK St. Koloman – USK Piesendorf 2:1 n.V. (1:1, 0:0)
Tor-Piesendorf: Seiler (60./Elfer)

Manuel Entleitner: „wirklich irre. Wir haben super dagegengehalten, mussten aber leider in der 50. Minute einen fragwürdigen Platzverweis hinnehmen. Trotzdem gelang uns in Unterzahl der Ausgleich und das Spiel ging in die Verlängerung. Am Ende standen neun gegen elf Spieler am Platz, dennoch hatten wir weiterhin unsere Chancen. Kurios war die Situation beim Stand von 1:1 zu Beginn der Verlängerung: Wir wollten wechseln, durften aber nicht mehr. Zu diesem Zeitpunkt spielten wir bereits rund 40 Minuten mit einem Mann weniger und hätten für die Verlängerung dringend frische Kräfte benötigt.
Auch der zweite Ausschluss wirft Fragen auf. Laut Aussage des Spielers wurde die Karte vom Schiedsrichter nachträglich ergänzt. So haben wir das Spiel letztlich knapp verloren. Nun bleibt abzuwarten, wie der Salzburger Fußballverband auf die verschiedenen Vorfälle und offenen Fragen reagieren wird.“
Das Spiel ging zwar mit 1:2 verloren, der FC Piesendorf hat jedoch Protest gegen die Spielwertung eingelegt. Grund dafür ist, dass zu Beginn der Verlängerung keine weitere Auswechslung mehr erlaubt wurde. Laut den geltenden ÖFB-Regeln wäre in der Verlängerung jedoch eine zusätzliche Auswechslung möglich gewesen. Nun wird sich der Salzburger Fußballverband mit dem Fall beschäftigen.
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