Zum vierten Mal in Folge durfte sich am Sonntag bei den Mountainbike-Weltmeisterschaften in der Schweiz Valentina Höll das Regenbogentrikot in der Elite im Downhill überstreifen. Mit ihren beiden Juniorinnen-Titel ist sie im Alter von 23 Jahren schon sechsfache Weltmeisterin. Doch für die Salzburgerin war die Goldmedaille am schwierigen Kurs in Champery alles andere als selbstverständlich.

Weltmeistertitel Nummer vier in Folge für Valentina Höll (Foto: Monica Gasbichler/Cycling Austria)

„Es ist komplett verrückt. Ich weiß nicht, warum es immer bei den Weltmeisterschaften dann klappt“, berichtete sie nach ihrem Rennen. Als Letzte ging die Titelverteidigerin auf den Kurs und fing die beiden führenden Französinnen Myriam Nicole und Marine Cabirou noch ab. Völlig ungläubig starrte sie danach auf die Anzeigentafel, ehe sie ihren Sieg realisierte.

Den ersten seit einem Jahr, denn nachdem Höll im Vorjahr bei den Weltmeisterschaften in Andorra gewann, wartete sie auf ihren nächsten Erfolg. “Ich habe jetzt so lange nicht gewonnen, da war ich es gar nicht gewöhnt, dass wieder der Einser aufleuchtet, wenn ich ins Ziel fahre und auf die Anzeigentafel blicke“, nahm sie das Ende ihres sieglosen Jahres mit Humor.

Wieder einmal unterstrich sie ihre Qualität, am Tag X voll da zu sein. “Ehrlich gesagt, hatte ich das nicht erwartet. Die Saison war so schwierig“, meinte Höll, die zwar mit konstanten Podiumsplatzierungen im Weltcup auch vorne liegt, jedoch halt ohne Sieg blieb. “Ich konnte mein Feuer noch nicht finden, aber heute hat es funktioniert. Ich habe nicht an ein Ergebnis gedacht, sondern wollte Spaß haben“, sagte sie abschließend.

Valentina Höll jubelt mit der rot-weiß-roten Fahne (Foto: Monica Gasbichler/Cycling Austria)

Quelle: Cycling Austria

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert