Neuzugang Sebastian Zauner im Gespräch

Verteidiger Sebastian Zauner ist einer der Neuzugänge beim EK Zeller Eisbären. Der gebürtige Berchtesgadener kommt von den Lausitzer Füchsen (DEL2) in die Alps Hockey League und ist damit wieder näher an seiner bayerischen Heimat. Wir haben mit der Nummer fünf über sein neues Umfeld, das Team und seine Ziele gesprochen.
Sebastian, wie hast du dich bisher in Zell am See eingelebt?
„Super! Die Region ist traumhaft – ich liebe die Berge und Seen. Ich bin auch gern am Berg unterwegs. Zum Fischen leihe ich mir manchmal das Boot von „Frankie“, also unserem Co-
Trainer Christoph Frank. Damit fahre ich raus und angle Hecht, Zander oder Barsch, das ist für mich ein perfekter Ausgleich zum Eishockey, total entspannend.“
Wie läuft es im Verein, mit Trainer, Mitspielern und so weiter?
„Auch das passt sehr gut. Marcel Rodman kannte ich schon aus früheren Stationen. In Dresden
war er noch mein Mitspieler und in Villach Co-Trainer. Ein paar Jungs aus der Mannschaft
waren mir auch vorher schon bekannt – zum Beispiel Alexander Lahoda, Fredrik Widen oder
Nick Huard. Ich wurde von Anfang an sehr familiär aufgenommen.“
Was sind deine ersten Eindrücke von der Liga?
„Das ist momentan noch schwer zu sagen. Wir haben bisher erst gegen drei Teams gespielt
und sind noch nicht wirklich im Rhythmus. Ich habe die Liga aber schon vorher verfolgt – den
Meistertitel letzte Saison etwa. Viele Teams haben sich verstärkt, das Niveau ist auf jeden Fall
hoch. Aber ich kenne die Gegner noch zu wenig, um ein genaues Urteil abzugeben. Dafür ist es
noch zu früh.“
Wie siehst du deine Rolle im Team?
„Ich bin fürs Defensive zuständig, mein Ziel ist es, einen guten ersten Pass zu spielen, körperlich
präsent zu sein, gut zu verteidigen und dem Goalie zu helfen vor dem Tor freie Sicht zu haben.
Das sind meine Hauptaufgaben.“
Woran muss das Team aktuell noch arbeiten?
„Wir müssen das System noch besser umsetzen. Es läuft schon recht gut, aber es gibt noch ein
paar Aspekte, an denen wir arbeiten müssen. Insgesamt sind wir aber auf einem guten Weg
und steigern uns kontinuierlich.“
Rückblick auf das letzte Spiel gegen Gröden – wie war dein Eindruck?
„Wir sind schwer ins Spiel gekommen, haben uns dann aber gefunden und gute Ansätze
gezeigt. Leider kam der Anschlusstreffer zu spät – wir müssen früher unsere Chancen nutzen.
Es waren gute und weniger gute Dinge dabei, und an Letzteren werden wir arbeiten.“
Quelle: EKZ – Zeller Eisbären