Zeller Eisbären und Red Bull Salzburg Juniors trennen sich unentschieden, Entscheidung fällt am Samstag auswärts in Salzburg

Ausgeglichenes Final-Hinspiel endet mit Remis
Das erste Finalspiel, vor ausverkauftem Haus, um die Österreichische Meisterschaft in der Alps Hockey League zwischen den Zeller Eisbären und den Red Bull Hockey Juniors Salzburg bot den Zuschauern in der KE KELIT Arena in Zell am See Hochspannung bis zur letzten Minute und endete mit einem 3:3-Unentschieden.
Die Bullen sind von Beginn an die bessere Mannschaft. Nach der ersten Überzahl des EKZ kommen die Bergstädter besser in die Partie. Nach einer unübersichtlichen Szene vor dem Tor steht Philip Putnik einmal mehr goldrichtig – der Zeller Torjäger nutzt einen Rebound zum 1:0. Juhola hat in den wenigen Sekunden noch eine Riesen-Chance auf den Ausgleich, mit der knappen Führung für den EKZ geht es aber in die erste Drittelpause. Im 2. Abschnitt gleichen die Juniors aus und gehen auch durch Gesson in Führung. Zu Beginn des dritten Spielabschnitts haben die Eisbären noch eine Überzahlsituation, diesmal fackelt Zell am See nicht lange. Unruhe vor dem gegnerischen Tor, ein Gewusel und viele Schläger auf engstem Raum. Tim Coffman ist am schnellsten und netzt zum 2:2. Es entwickelt sich ein hochspannendes Spiel, in dem es wild hin und her geht. Wunderschöner Pass auf den mitgelaufenen Reiner, der rechts ganz frei zum Puck kommt. Der junge Verteidiger bleibt ganz cool und trifft zum 3:2 für den EKZ. Salzburg wird zunehmend hinten hineingedrängt, eine Serie von Icings, kaum Befreiung für die Gäste.
Im letzten Drittel sind die Zeller knapp an der Entscheidung dran. Mitten in die Drangphase aufs 4:2 aber dann die Euphoriebremse, denn Devin Steffler fasst eine harte Strafe aus. Die Eisbären müssen die letzten Minuten in Unterzahl absolvieren. Eigentlich verteidigen die Zeller stark, dann aber ein unlucky bounce, der Puck zischt am Tor vorbei, prallt von der Bande aber direkt vor den Schläger eines Salzburgers und damit gelingt den Gästen noch das 3:3.
Fazit: Salzburg war in den ersten zwei Drittel klar stärker, die Eisbären kämpften sich ins Spiel zurück. Damit ist am Samstag das Spiel um den österreichischen Meistertitel völlig offen.
Torhüter Alexander Schmidt: „Salzburg ist besser in die Partie gestartet, haben eigentlich im ersten Drittel die Kontrolle gehabt. Wir haben uns dann gut zurück gekämpft, spät das 1:0 gemacht. Danach war es ziemlich ausgeglichen, im dritten Drittel haben wir dann die Überhand gehabt, sehr dominant gespielt und leider ein, zwei Chancen ausgelassen. Spät und unglücklich den Ausgleich bekommen, aber ich es ist nichts gewonnen und nichts verloren. Es könnte schlimmer sein und oft ist eine 1-Tor Führung eh das schlimmste im Eishockey. So ist es ein Spiel, ein Sieg, wir freuen uns auf Samstag.“

Maximilian Egger: „Es war das zu erwartende schnelle Spiel, RB ist eisläuferisch stark, wir mussten dagegenhalten. Am Samstag ist es das gleiche, wir müssen gut in die Partie kommen, auch in Gedanken – die Zweikämpfe gewinnen – dann bringen wir das am Samstag heim.“


















