Die EK Zeller Eisbären siegen im 1. Halbfinalspiel gegen den HC Gröden mit 2:1 in der Overtime

Das Spiel beginnt sehr behäbig und man ahnt kaum, dass es um das Halbfinale zwischen dem EKZ und Gröden geht. Die Südtiroler agieren sehr clever, halten das Zentrum dicht und lassen die Zeller kaum gefährlich werden. In der 9. Minute erzielt Gröden in Überzahl dann sogar das 0:1. Auch im 2. Drittel ändert sich am Spiel wenig. Gröden nimmt unsere Stars gekonnt aus dem Spiel. Gefährlich werden die Zeller nur wenn die 4. Linie mit Lahoda, Schmid und Widhalm auf dem Eis ist. Dazu hält Goalie Alexander Schmidt die Eisbären bis zur 57. Minuten mit gekonnten Paraden im Spiel. Dann klappt doch noch der Ausgleich, ein Schlagschuss von Christian Jennes bringt das 1:1, Overtime. Keine Minute ist gespielt, ein Blueliner von Devin Steffler, Nick Huard fälscht zum 2:1 Sieg ab.
Fazit: Ein äußerst glücklicher Sieg der Zeller, die nie ins Spiel gefunden haben und eine sehr clevere Grödner Mannschaft mit einem überragenden Goalie Claes Endre.
Sebastian Zauner: „Wir haben schwer in das Spiel gefunden, es war mehr so ein antasten und wir haben nur gewartet, was sie auf das Eis bringen. Wir müssen mehr unser Eishockey spielen und läuferisch müssen wir sie müde machen, vor allem mehr körperbetont spielen. Am Ende haben wir uns gute Chancen erarbeitet und so auch das Tor verdient. Wichtig war, dass es in der Overtime noch geklappt hat.“
Alexander Lahoda: „Wir haben gewusst, sie stehen defensiv irrsinnig gut, halten sich gut an ihr System. Eigentlich haben wir gewusst was kommt, aber wir haben uns irrsinnig schwer getan so richtig ins Spiel zu kommen. Auch der Forecheck hat nicht so ganz funktioniert. Die haben das ganz clever gemacht. Ihr Torhüter ist auch sehr gut, er hat alles gehalten, was man halten kann. Aber ich denke es zeichnet eine gute Mannschaft aus, dass man trotzdem immer einen Weg findet zu gewinnen. Wir machen das das ganze Jahr über schon gut und speziell jetzt in den Playoffs zählt nicht mehr, dass man schön gewinnt, sondern nur, dass man gewinnt. Mit dieser Einstellung werden wir jetzt auch in die nächsten Spiele gehen. Schauen, dass wir sie weiterhin unter Druck setzen, mehr zum Tor kommen, Rebounds, ugly goals, dann bin ich optimistisch für die nächsten Spiele.“
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